Warum Vitamine unerlässlich sind
Vitamine sind organische Verbindungen, die wie Mineralstoffe und Spurenelemente nicht zur Gewinnung von Energie dienen, die jedoch Stoffwechselvorgänge des Körpers erst ermöglichen. Sie kommen sowohl als fett als auch als wasserlösliche Stoffe vor. Als Cofaktoren treiben sie beispielsweise enzymatische Reaktionen voran und schaffen auf diese Weise erst die Grundlage für die Energie gewinnende Umwandlung oder den Abbau von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten. Auch beim Aufbau von Zellen und bei der Arbeitsweise des Immunsystems spielen sie eine tragende Rolle. Aufgrund ihrer chemischen Komplexität kommen sie in natura nicht vor und müssen vom einzelnen Organismus selbst beschafft werden. Im Gegensatz zu Pflanzen können Menschen Vitamine nicht selbst in genügendem Maße herstellen. Dieses Vitamindefizit muss durch die Ernährung ausgeglichen werden.
Wie man Vitamine in der Ernährung berücksichtigt
Vitamine sind essenziell, das heißt, sie sind für Organismen lebensnotwendig, darunter zum Beispiel die Vitamine A, E und K. 13 Stück sind es an der Zahl. Ein Vitaminmangel ist in der Regel nicht der Fall, kann aber in Ausnahmesituationen auftreten.
Wer sich an die grundlegende Empfehlung der deutschen Gesellschaft für Ernährung hält, betont Obst, Gemüse und Vollkornprodukte und weniger Milch und Fleisch zu essen, ist ausreichend mit Vitaminen versorgt. In selten auftretenden Situationen wie einer Schwangerschaft, besonderen Lebensphasen wie der Kindheit oder Jugend oder einer Alkoholabhängigkeit können auch unter europäischen Ernährungsbedingungen noch vereinzelt Vitaminmangelerscheinungen auftreten. Ähnliches gilt für das Rauchen oder spezielle Medikamente, die sogenannten oralen Kontrazeptiva. Aber auch die Zubereitung und die Aufbewahrung von Obst und Gemüse spielt eine entscheidende Rolle. Am besten lagert man beides kühl und dunkel und bereitet es bei niedriger Temperatur zu.